The Big Break

Trade Sachs präsentiert: The Big Break

Morgens wachst du auf und die Müdigkeit heisst dich in einem neuen Tag Willkommen, auf den du gestern schon keine Lust hattest. In unregelmässigen Abständen fordert ein Handy deine Aufmerksamkeit, dein Feed überschüttet dich mit belanglosen Witzvideos und den neusten Katastrophenmeldungen aus der ganzen Welt. Du willst eine positive Stimme sein, die vom Wind einer neuen Welt erzählt, und jeden Tag raffst du dich auf, für dich, für deine Liebsten, für andere ein besseres Leben zu schaffen. Die Baustellen sind mannigfaltig, komplex, teilweise undurchsichtig und wieder und wieder erlebst du, wie jede deiner Taten nur ein Tropfen auf heissen Stein sind. Du gibst nicht auf, gehst an dein Äusserstes und siehst auch, wie die Menschen um dich herum das gleiche tun. Zweifel überkommen dich. Tue ich das Richtige? Was ist es denn? Tue ich genug? Bin ich zu langsam? Bin ich zu hedonistisch? Uns geht die Zeit aus… Panik. Du drückst sie weg, um der Alltäglichkeit begegnen zu können. Am Abend ist alles wie immer, nur der Kühlschrank etwas leerer. Du blickst in den Spiegel und schaust in zwei erschöpfte Augen. Die Person im Spiegel sagt: Ich kann nicht mehr. Du winkst ab und legst dich ins Bett. Ein leiser Gedanke begleitet dich: Vielleicht wäre der Welt mehr geholfen, wenn alle etwas weniger täten…

Die nächste Generation muss schneller, klüger, besser als die vorherige sein und seit Jahrhunderten beschleunigen wir die Welt, durch die wir uns bewegen, die von uns immer schnellere Schritte abverlangt. Gleichzeitig scheint das Krisenklima unsere Toleranz für Fehltritte weiter und weiter einzuschränken. Wir sollen über Scherben rennen, bevor wir das Laufen gelernt haben, und uns nicht an ihnen schneiden. Good luck and thumps up – Geld gibt es dafür auch keines.

Trade Sachs sind ganz ehrlich und sagen: Wir haben keine Lust mehr. Wir sind besorgt, wir sind wütend auch und irgendwie wissen wir gerade auch nicht weiter. Wir wünschen uns eine Pause – nicht nur für uns, sondern für alle Erschöpften dieser Welt. Wir rufen aus: THE BIG BREAK – geben wir einer ganzen Generation Zeit die Traumata, Zerstückelungen, Schmerzen und Ängste der letzten 500 Jahre aufzuarbeiten. Geben wir uns Raum, uns hinzusetzen und uns zu fragen, was der ganze Zirkus hier soll. Eine Zeit ohne Druck zu Profit,  technischem Fortschritt, kreativen Neuerfindungen oder Verschlimmbesserungen. Geben wir nicht nur uns, sondern auch unseren Mitlebewesen, unserem Planeten Zeit, sich von dem Ritt der letzten Jahrhunderte auszuruhen. Das klingt nicht sexy und das soll es auch nicht.

Trade Sachs und das Tojo Theater laden zur Saisoneröffnung 2020/21 zu einem interaktiven Pausemachen ein. Kommt nur alle her und ruht euch mit uns aus. Wir versprechen, wenig zu arbeiten, und das Erarbeitete mit euch allen zu teilen. Wenn uns Corona wieder eines gelehrt hat, dann, dass ohnehin niemand Bock auf die Welt hatte, die da angehalten wurde. Es gibt also überhaupt keinen Grund, das zerstörerische Fanfare wieder aufzunehmen. Wie es weiter gehen soll – auch im Theater – keine Ahnung. Müssen wir das jetzt wissen? Vor allem wenn wir dafür nicht einmal bezahlt werden? Kein Bock. #keinekohletrotzdemtheater #kktt

Worauf wir Lust haben: Euch alle wiederzusehen. Mit euch abzuhängen. Mit euch runterzufahren. Und dann mit euch (in) ein neues Zeitalter zu starten.

Aufführungen am 3.-6. September, Tojo Theater Bern, Do-Sa 20:30 Uhr, So 19:30 Uhr

von und mit: Mirjam Berger, Zois Delgado, Tonio Finkam, Silja Gruner, Miko Hucko, Thibault Schiemann

friends@tradesachs.org

The Big Break

Trade Sachs präsentiert: The Big Break

Morgens wachst du auf und die Müdigkeit heisst dich in einem neuen Tag Willkommen, auf den du gestern schon keine Lust hattest. In unregelmässigen Abständen fordert ein Handy deine Aufmerksamkeit, dein Feed überschüttet dich mit belanglosen Witzvideos und den neusten Katastrophenmeldungen aus der ganzen Welt. Du willst eine positive Stimme sein, die vom Wind einer neuen Welt erzählt, und jeden Tag raffst du dich auf, für dich, für deine Liebsten, für andere ein besseres Leben zu schaffen. Die Baustellen sind mannigfaltig, komplex, teilweise undurchsichtig und wieder und wieder erlebst du, wie jede deiner Taten nur ein Tropfen auf heissen Stein sind. Du gibst nicht auf, gehst an dein Äusserstes und siehst auch, wie die Menschen um dich herum das gleiche tun. Zweifel überkommen dich. Tue ich das Richtige? Was ist es denn? Tue ich genug? Bin ich zu langsam? Bin ich zu hedonistisch? Uns geht die Zeit aus… Panik. Du drückst sie weg, um der Alltäglichkeit begegnen zu können. Am Abend ist alles wie immer, nur der Kühlschrank etwas leerer. Du blickst in den Spiegel und schaust in zwei erschöpfte Augen. Die Person im Spiegel sagt: Ich kann nicht mehr. Du winkst ab und legst dich ins Bett. Ein leiser Gedanke begleitet dich: Vielleicht wäre der Welt mehr geholfen, wenn alle etwas weniger täten…

Die nächste Generation muss schneller, klüger, besser als die vorherige sein und seit Jahrhunderten beschleunigen wir die Welt, durch die wir uns bewegen, die von uns immer schnellere Schritte abverlangt. Gleichzeitig scheint das Krisenklima unsere Toleranz für Fehltritte weiter und weiter einzuschränken. Wir sollen über Scherben rennen, bevor wir das Laufen gelernt haben, und uns nicht an ihnen schneiden. Good luck and thumps up – Geld gibt es dafür auch keines.

Trade Sachs sind ganz ehrlich und sagen: Wir haben keine Lust mehr. Wir sind besorgt, wir sind wütend auch und irgendwie wissen wir gerade auch nicht weiter. Wir wünschen uns eine Pause – nicht nur für uns, sondern für alle Erschöpften dieser Welt. Wir rufen aus: THE BIG BREAK – geben wir einer ganzen Generation Zeit die Traumata, Zerstückelungen, Schmerzen und Ängste der letzten 500 Jahre aufzuarbeiten. Geben wir uns Raum, uns hinzusetzen und uns zu fragen, was der ganze Zirkus hier soll. Eine Zeit ohne Druck zu Profit,  technischem Fortschritt, kreativen Neuerfindungen oder Verschlimmbesserungen. Geben wir nicht nur uns, sondern auch unseren Mitlebewesen, unserem Planeten Zeit, sich von dem Ritt der letzten Jahrhunderte auszuruhen. Das klingt nicht sexy und das soll es auch nicht.

Trade Sachs und das Tojo Theater laden zur Saisoneröffnung 2020/21 zu einem interaktiven Pausemachen ein. Kommt nur alle her und ruht euch mit uns aus. Wir versprechen, wenig zu arbeiten, und das Erarbeitete mit euch allen zu teilen. Wenn uns Corona wieder eines gelehrt hat, dann, dass ohnehin niemand Bock auf die Welt hatte, die da angehalten wurde. Es gibt also überhaupt keinen Grund, das zerstörerische Fanfare wieder aufzunehmen. Wie es weiter gehen soll – auch im Theater – keine Ahnung. Müssen wir das jetzt wissen? Vor allem wenn wir dafür nicht einmal bezahlt werden? Kein Bock. #keinekohletrotzdemtheater #kktt

Worauf wir Lust haben: Euch alle wiederzusehen. Mit euch abzuhängen. Mit euch runterzufahren. Und dann mit euch (in) ein neues Zeitalter zu starten.

Aufführungen am 3.-6. September, Tojo Theater Bern, Do-Sa 20:30 Uhr, So 19:30 Uhr

von und mit: Mirjam Berger, Zois Delgado, Tonio Finkam, Silja Gruner, Miko Hucko, Thibault Schiemann

friends@tradesachs.org

The Big Break

Trade Sachs präsentiert: The Big Break

Morgens wachst du auf und die Müdigkeit heisst dich in einem neuen Tag Willkommen, auf den du gestern schon keine Lust hattest. In unregelmässigen Abständen fordert ein Handy deine Aufmerksamkeit, dein Feed überschüttet dich mit belanglosen Witzvideos und den neusten Katastrophenmeldungen aus der ganzen Welt. Du willst eine positive Stimme sein, die vom Wind einer neuen Welt erzählt, und jeden Tag raffst du dich auf, für dich, für deine Liebsten, für andere ein besseres Leben zu schaffen. Die Baustellen sind mannigfaltig, komplex, teilweise undurchsichtig und wieder und wieder erlebst du, wie jede deiner Taten nur ein Tropfen auf heissen Stein sind. Du gibst nicht auf, gehst an dein Äusserstes und siehst auch, wie die Menschen um dich herum das gleiche tun. Zweifel überkommen dich. Tue ich das Richtige? Was ist es denn? Tue ich genug? Bin ich zu langsam? Bin ich zu hedonistisch? Uns geht die Zeit aus… Panik. Du drückst sie weg, um der Alltäglichkeit begegnen zu können. Am Abend ist alles wie immer, nur der Kühlschrank etwas leerer. Du blickst in den Spiegel und schaust in zwei erschöpfte Augen. Die Person im Spiegel sagt: Ich kann nicht mehr. Du winkst ab und legst dich ins Bett. Ein leiser Gedanke begleitet dich: Vielleicht wäre der Welt mehr geholfen, wenn alle etwas weniger täten…

Die nächste Generation muss schneller, klüger, besser als die vorherige sein und seit Jahrhunderten beschleunigen wir die Welt, durch die wir uns bewegen, die von uns immer schnellere Schritte abverlangt. Gleichzeitig scheint das Krisenklima unsere Toleranz für Fehltritte weiter und weiter einzuschränken. Wir sollen über Scherben rennen, bevor wir das Laufen gelernt haben, und uns nicht an ihnen schneiden. Good luck and thumps up – Geld gibt es dafür auch keines.

Trade Sachs sind ganz ehrlich und sagen: Wir haben keine Lust mehr. Wir sind besorgt, wir sind wütend auch und irgendwie wissen wir gerade auch nicht weiter. Wir wünschen uns eine Pause – nicht nur für uns, sondern für alle Erschöpften dieser Welt. Wir rufen aus: THE BIG BREAK – geben wir einer ganzen Generation Zeit die Traumata, Zerstückelungen, Schmerzen und Ängste der letzten 500 Jahre aufzuarbeiten. Geben wir uns Raum, uns hinzusetzen und uns zu fragen, was der ganze Zirkus hier soll. Eine Zeit ohne Druck zu Profit,  technischem Fortschritt, kreativen Neuerfindungen oder Verschlimmbesserungen. Geben wir nicht nur uns, sondern auch unseren Mitlebewesen, unserem Planeten Zeit, sich von dem Ritt der letzten Jahrhunderte auszuruhen. Das klingt nicht sexy und das soll es auch nicht.

Trade Sachs und das Tojo Theater laden zur Saisoneröffnung 2020/21 zu einem interaktiven Pausemachen ein. Kommt nur alle her und ruht euch mit uns aus. Wir versprechen, wenig zu arbeiten, und das Erarbeitete mit euch allen zu teilen. Wenn uns Corona wieder eines gelehrt hat, dann, dass ohnehin niemand Bock auf die Welt hatte, die da angehalten wurde. Es gibt also überhaupt keinen Grund, das zerstörerische Fanfare wieder aufzunehmen. Wie es weiter gehen soll – auch im Theater – keine Ahnung. Müssen wir das jetzt wissen? Vor allem wenn wir dafür nicht einmal bezahlt werden? Kein Bock. #keinekohletrotzdemtheater #kktt

Worauf wir Lust haben: Euch alle wiederzusehen. Mit euch abzuhängen. Mit euch runterzufahren. Und dann mit euch (in) ein neues Zeitalter zu starten.

Aufführungen am 3.-6. September, Tojo Theater Bern, Do-Sa 20:30 Uhr, So 19:30 Uhr

von und mit: Mirjam Berger, Zois Delgado, Tonio Finkam, Silja Gruner, Miko Hucko, Thibault Schiemann

friends@tradesachs.org

The Big Break

Trade Sachs präsentiert: The Big Break

Morgens wachst du auf und die Müdigkeit heisst dich in einem neuen Tag Willkommen, auf den du gestern schon keine Lust hattest. In unregelmässigen Abständen fordert ein Handy deine Aufmerksamkeit, dein Feed überschüttet dich mit belanglosen Witzvideos und den neusten Katastrophenmeldungen aus der ganzen Welt. Du willst eine positive Stimme sein, die vom Wind einer neuen Welt erzählt, und jeden Tag raffst du dich auf, für dich, für deine Liebsten, für andere ein besseres Leben zu schaffen. Die Baustellen sind mannigfaltig, komplex, teilweise undurchsichtig und wieder und wieder erlebst du, wie jede deiner Taten nur ein Tropfen auf heissen Stein sind. Du gibst nicht auf, gehst an dein Äusserstes und siehst auch, wie die Menschen um dich herum das gleiche tun. Zweifel überkommen dich. Tue ich das Richtige? Was ist es denn? Tue ich genug? Bin ich zu langsam? Bin ich zu hedonistisch? Uns geht die Zeit aus… Panik. Du drückst sie weg, um der Alltäglichkeit begegnen zu können. Am Abend ist alles wie immer, nur der Kühlschrank etwas leerer. Du blickst in den Spiegel und schaust in zwei erschöpfte Augen. Die Person im Spiegel sagt: Ich kann nicht mehr. Du winkst ab und legst dich ins Bett. Ein leiser Gedanke begleitet dich: Vielleicht wäre der Welt mehr geholfen, wenn alle etwas weniger täten…

Die nächste Generation muss schneller, klüger, besser als die vorherige sein und seit Jahrhunderten beschleunigen wir die Welt, durch die wir uns bewegen, die von uns immer schnellere Schritte abverlangt. Gleichzeitig scheint das Krisenklima unsere Toleranz für Fehltritte weiter und weiter einzuschränken. Wir sollen über Scherben rennen, bevor wir das Laufen gelernt haben, und uns nicht an ihnen schneiden. Good luck and thumps up – Geld gibt es dafür auch keines.

Trade Sachs sind ganz ehrlich und sagen: Wir haben keine Lust mehr. Wir sind besorgt, wir sind wütend auch und irgendwie wissen wir gerade auch nicht weiter. Wir wünschen uns eine Pause – nicht nur für uns, sondern für alle Erschöpften dieser Welt. Wir rufen aus: THE BIG BREAK – geben wir einer ganzen Generation Zeit die Traumata, Zerstückelungen, Schmerzen und Ängste der letzten 500 Jahre aufzuarbeiten. Geben wir uns Raum, uns hinzusetzen und uns zu fragen, was der ganze Zirkus hier soll. Eine Zeit ohne Druck zu Profit,  technischem Fortschritt, kreativen Neuerfindungen oder Verschlimmbesserungen. Geben wir nicht nur uns, sondern auch unseren Mitlebewesen, unserem Planeten Zeit, sich von dem Ritt der letzten Jahrhunderte auszuruhen. Das klingt nicht sexy und das soll es auch nicht.

Trade Sachs und das Tojo Theater laden zur Saisoneröffnung 2020/21 zu einem interaktiven Pausemachen ein. Kommt nur alle her und ruht euch mit uns aus. Wir versprechen, wenig zu arbeiten, und das Erarbeitete mit euch allen zu teilen. Wenn uns Corona wieder eines gelehrt hat, dann, dass ohnehin niemand Bock auf die Welt hatte, die da angehalten wurde. Es gibt also überhaupt keinen Grund, das zerstörerische Fanfare wieder aufzunehmen. Wie es weiter gehen soll – auch im Theater – keine Ahnung. Müssen wir das jetzt wissen? Vor allem wenn wir dafür nicht einmal bezahlt werden? Kein Bock. #keinekohletrotzdemtheater #kktt

Worauf wir Lust haben: Euch alle wiederzusehen. Mit euch abzuhängen. Mit euch runterzufahren. Und dann mit euch (in) ein neues Zeitalter zu starten.

Aufführungen am 3.-6. September, Tojo Theater Bern, 20:30 Uhr

von und mit: Mirjam Berger, Zois Delgado, Tonio Finkam, Silja Gruner, Miko Hucko, Thibault Schiemann

friends@tradesachs.org

Für d’Revolution isches wichtig, dass me schön cha singe!

Trade Sachs präsentiert:
„für d’Revolution isches wichtig, dass me schön cha singe!“
Ein gemeinschaftlicher Liederabend, der musikalisch den Widerstand aufleben lässt, von Generalstreik bis G 20. Für einmal will Trade Sachs nicht darüber reden, wie es anders besser wäre, oder zeigen, wie Scheisse alles ist — Gründe gibt es genug. Es geht um das Gefühl, die Solidarität, gemeinsam etwas Erhebendes zu erleben und auszudrücken.
Aus dem Weg, Kapitalisten, die letzte Schlacht gewinnen wir!
Die Möglichkeit zum Mitmachen ist geboten, bring your own revolutionary story und Mitsingen sowieso, wenn du willst.
Das wünschen wir uns doch alle, dass wir uns gemeinsam aus dem Unbehagen herausdrücken.
Vorwärts, und nicht vergessen :’slänge für z’spränge es paar Seck Dynamit.

sei dabei: offene Chorproben ab dem 14. Oktober, 18:00 Uhr, Treffpunkt im Innenhof der Reitschule
komm vorbei: Aufführungen am 26. und 27. Oktober, Tojo Theater Bern, 21:30 Uhr

von und mit: Mirjam Berger, Mascha Corman Zois Delgado, Silja Gruner, Miko Hucko, Thibault Schiemann

www.tradesachs.org
friends@tradesachs.org

Für d’Revolution isches wichtig, dass me schön cha singe!

Trade Sachs präsentiert:
„für d’Revolution isches wichtig, dass me schön cha singe!“
Ein gemeinschaftlicher Liederabend, der musikalisch den Widerstand aufleben lässt, von Generalstreik bis G 20. Für einmal will Trade Sachs nicht darüber reden, wie es anders besser wäre, oder zeigen, wie Scheisse alles ist — Gründe gibt es genug. Es geht um das Gefühl, die Solidarität, gemeinsam etwas Erhebendes zu erleben und auszudrücken.
Aus dem Weg, Kapitalisten, die letzte Schlacht gewinnen wir!
Die Möglichkeit zum Mitmachen ist geboten, bring your own revolutionary story und Mitsingen sowieso, wenn du willst.
Das wünschen wir uns doch alle, dass wir uns gemeinsam aus dem Unbehagen herausdrücken.
Vorwärts, und nicht vergessen :’slänge für z’spränge es paar Seck Dynamit.

sei dabei: offene Chorproben ab dem 14. Oktober, 18:00 Uhr, Treffpunkt im Innenhof der Reitschule
komm vorbei: Aufführungen am 26. und 27. Oktober, Tojo Theater Bern, 21:30 Uhr

von und mit: Mirjam Berger, Mascha Corman, Zois Delgado, Silja Gruner, Miko Hucko, Thibault Schiemann

www.tradesachs.org
friends@tradesachs.org

Für d’Revolution isches wichtig, dass me schön cha singe!

26. & 27. Oktober 2018 im Tojo Theater Bern

14.-18. | 20. | 22.-25. Oktober offene Chorproben für alle Interessierten, Treffpunkt im Innenhof der Reitschule

Sag alles ab, geh einfach weg, halt die Maschine an und komm zu unserem Fest!

Ja, es ist wahr. Wir haben genug davon, darüber zu reden, dass das Geld ein Problem ist und der Kapitalismus sowieso. Dass es anders besser wäre und wie es anders funktionieren kann, bearbeitet und beschäftigt Trade Sachs seit Jahren. Drum zurück zum Steckenpferd und Kerngebiet: Kunst und Revolution.

Ja, es geht uns um den Affekt, ums Gefühl, ums gemeinsame Singen, dass fast so kräftig ist, wie gemeinsam auf der Strasse zu stehen. Die gelebte Solidarität darin. Also gibt’s einen Liederabend, eine Revolutionsrevue (Revuelotion genannt), einen gechillten Abend, wo mitmachen kann, wer mag, aber keine muss. Bring your own revolutionary story: es gibt Platz dafür, Szenen, Erlebnisse und Reden vorzutragen. Aber vor allem bring your friends, denn nur mit denen lässt sich was verändern.

Aus dem Weg, Kapitalisten, die letzte Schlacht gewinnen wir. Wir setzen uns künstlerisch mit (anarchistischem) Widerstand auseinander, von der Pariser Kommune bis heute, vom Generalstreik (100 Jahr gäu!) bis G20. Mit dem Teil der Geschichte, der oft verschwiegen und von Mitte- bis Rechtpopulisten delegitimiert wird, mit unseren Traditionen, mit der gelebten Gegenkultur. Denn Musik ist keine Arbeit, ich Anarchist ruf‘ auf zum Generalstreik!

Wir wollen mit euch zusammen einen schönen Abend verbringen und den Enthusiasmus wieder spüren, dass die Revolution doch gleich um die Ecke lauert, wenn wir uns nur einmal in den Hintern kneifen. Dass sie in uns und zwischen uns allen ist, in der Art, wie wir miteinander umgehen. Über Utopien sinnieren und den gemeinsamen Weg dahin fragend betreten. Es gibt also Tischgespräche, eine Quizshow, eine gemütliche Atmosphäre, gemeinsames Singen, ein paar Szenen und Geschichten. Natürlich im Tojo Theater und, weil’s so gut reinpasst, am Reitschulfest.

Ausserdem will Trade Sachs, dass möglichst viele Berner*innen für die nächste Demo nicht nur Sprüche, sondern gute Lieder auf Lager haben, deswegen finden ab dem 14. Oktober offene Chorproben statt – vorwärts, und nicht vergessen: ’slänge für z’spränge es paar Seck Dynamit.

sei dabei: offene Chorproben am 14.-18. | 20. | 22.-25. Oktober, 18:00 Uhr, Treffpunkt im Innenhof der Reitschule

komm vorbei: Aufführungen am 26. und 27. Oktober, Tojo Theater Bern, 21:30 Uhr

von und mit: Mirjam Berger, Mascha Corman Zois Delgado, Silja Gruner, Miko Hucko, Thibault Schiemann

Wenn du auch mit in den Chor derer einsteigen möchtest, die sich dem Kapitalismus singend entgegen stellen wollen, dann schreib uns eine Mail!