Der Liederabend „Für d’Revolution isches wichtig, dass me schön cha singe“ ist ein neues Format, das Trade Sachs im letzten Jahr entwickelt hat. Das Format besteht aus zwei Teilen: einer zwei- bis dreiwöchigen Probenzeit und einem abschliessenden Abend. Besonders an der Probenzeit ist, dass sie öffentlich zugänglich für Interessierte ist, genauer, dass es diese dafür braucht.

Bei “Für d’Revolution isches wichtig, dass me schön cha singe” entsteht ein Abend, in dem gemeinsam revolutionäre Lieder von früher bis heute gesungen werden. Dabei geht es nicht darum, dass es möglichst gut klingt, sondern dass alle Freude am gemeinsamen Singen entwickeln, sich alle wohlfühlen und nach ihrem Befinden so laut, so schrill, so falsch oder so schön singen können, wie es ihnen beliebt.

Für den Abend wird ein (Theater-)Raum zu einer revolutionären Kneipe umgebaut: Banner, Slogan, Poster, Kerzen sorgen für eine warme Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen sollen. Im Zentrum des Raums ein Klavier. Die Gäste des Abends können kommen und gehen, wie sie möchten (wie in einer echten Bar). Der Kit, der den Abend zusammen hält und zu etwas besonderem macht, sind die Lieder, die gesungen werden. Alle Gäste erhalten ein Liederbuch (oder finden eines auf den Tischen), um selber ein neues Lied anzustimmen oder um mitzusingen. Darüber hinaus bereitet Trade Sachs kleinere Showeinlagen vor, wie z.B. eine Quizshow, einen metaphorischen Boxkampf zwischen dem Oltener Aktionskomitee und dem Zukunftskomitee oder den höchst-gruseligen Auftritt des Gespenst des Kapitalismus’. Eine abgerundete Dramaturgie hat der Abend nicht. Stattdessen versucht er, eine Mischung aus Impulsen seitens der Gäste mit kleineren Einlagen zu verbinden, um ein Gespür für den richtigen Moment zu finden.

Anforderungen

Raum: Technisch ausgestatteter, grosser Raum mit kleinem Podest und Zugang zu einer Bar, Klavier
Dauer: 3 Stunden oder mehr
erreichte Personen: 70-100 Personen

Rubrik: Netzwerk (Gemeinschaft bilden)
Um diesen Service in Anspruch zu nehmen, schreib uns eine Nachricht.



Fotos: Pius Bacher